Curcuma vs. Curcumin – das ist der Unterschied

Curcuma vs. Curcumin

Curcuma ist nicht gleich Curcumin – und Curcumin ist nicht gleich Curcuma. Wissen Sie, was der Unterschied ist? In unserem Beitrag haben wir alle wissenswerten Fakten zu Curcuma und Curcumin für Sie zusammengefasst. Nach dem Lesen kennen auch Sie den Unterschied von Curcumin und Curcuma – versprochen!

Unterschied Kurkuma und Kurkumin

Die meisten Menschen kennen Curcuma aus Curry-Gewürzmischungen. Curcuma gibt dem Curry nicht nur eine leckere, exotische Note, sondern verleiht dem Pulver auch die leuchtend orange Farbe. Kurkuma wird seit über fünftausend Jahren im indischen Ayurveda und in der chinesischen Medizin als pflanzliches Heilmittel eingesetzt und enthält viele wertvolle Nährstoffe und ätherische Öle.

Ingwer- und Kurkuma-Wurzeln
Die Kurkumawurzeln sind kleiner und farblich intensiver als die Ingwerwurzeln.

Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, gehört zu den Ingwergewächsen. Sicherlich ist Ihnen auf dem Wochenmarkt schon mal die Ähnlichkeit der Kurkumawurzel zur Ingwerknolle aufgefallen. Kurkuma kann als Knolle, als Pulver oder als Kapseln (in denen das Pulver enthalten ist) verzehrt werden. Achtung in der Küche: Kurkuma färbt sehr stark. Es wird daher auch traditionellerweise als Färbemittel für Bekleidung (oder auch Ostereier) verwendet.

Wegen der hervorragenden Eigenschaften wurde Curcuma von der Kommission E bereits als Kräutermedizin anerkannt. In Curcuma ist der Stoff Curcumin enthalten.

Curcumin: Wirkstoff von Curcuma

Kurkumin ist ein wirkungsvoller Inhaltsstoff von Kurkuma, der natürlicherweise in der Wurzel enthalten ist. Kurkumin macht dabei allerdings nur 3 bis maximal 5 % der Wurzelknolle aus. Verständlich also, dass viele Curcuma-Pulver mit Curcuma-Extrakt angereichert werden, um die Wirkung zu erhöhen.

Curcumin entzündungshemmend?

Curcumin wirkt leicht entzündungshemmend – das ist inzwischen nachgewiesen. So kann es zu therapeutischen Zwecken innerhalb der Behandlung verschiedener Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden.

Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit von Curcumin im Labor bestätigen. Allerdings sollte man unbedingt beachten, dass es dennoch kein zugelassenes Arzneimittel ist. Auch sind die Teilnehmerzahlen der Studien nicht immer repräsentativ.

Zudem kann es sein, dass sich trotz des Verzehrs von Curcumin keine Besserung der Beschwerden zeigt, da es sich bei der Kurkumaknolle um ein rein natürliches Produkt handelt. Jeder Köper reagiert unterschiedlich auf individuelle Nahrungs-(ergänzungs-)mittel.

Kontaktieren Sie bei ernsthaften Erkrankungen deshalb immer Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Curcuma beginnen.

Die Wirksamkeit von Curcumin bei einigen Beschwerden und Erkrankungen wurde bereits untersucht. Sie sind unsicher, ob Kurkumin auch Ihnen helfen kann? Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Hier haben wir Ihnen außerdem ein paar Erfahrungsberichte unserer Kunden zusammengestellt.

Curcumin mit Curcuma einnehmen

Wir haben nun festgestellt, dass Curcumin der wirkungsvolle Inhaltsstoff der Kurkumawurzel ist. Sollte nun also Curcumin alleine eingenommen werden? Nein. Denn das Zusammenspiel von Kurkuma und Kurkumin ist wichtig. Nur so kann der Körper von den zahlreichen wertvollen Nährstoffen und ätherischen Ölen profitieren. Das Curcuma-Pulver enthält nämlich neben Curcumin über 90 sekundäre Pflanzenstoffe. Curcumin ist demnach nur ein wirkungsstarker Inhaltsstoff neben vielen weiteren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.

Bioverfügbarkeit Curcumin

Kurkumin alleine hat eine schlechte Bioverfügbarkeit. Das heißt, es wird schlecht vom Körper aufgenommen und verwertet. Und die Einnahme des Kurkumin soll sich doch lohnen: Um die Bioverfügbarkeit von Kurkumin zu erhöhen, sollte deshalb immer etwas schwarzer Pfeffer hinzugemischt werden.

Curcuma, Curcumin und Piperin

Studien haben gezeigt, dass bei einer geringen Zugabe von schwarzem Pfefferextrakt (Piperin) die Bioverfügbarkeit um das 20fache erhöht werden kann. Die optimale Kombination für die bestmögliche Wirkung ist also Curcuma, Curcumin und Piperin zusammen einzunehmen.

Ab und zu kann es bei der Einnahme von Curcuma vereinzelt zu Nebenwirkungen kommen. „Besonders Menschen mit empfindlichen Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes können unter der Einnahme von Gelbwurz zu Durchfällen, leichten Bauchkrämpfen oder Magenbeschwerden neigen.“(Mehr dazu: www.kurkuma-wurzel.info/nebenwirkungen/)

Zusatz-Tipp: Curcuma mit Fett einnehmen

Das im Kurkuma enthaltene Kurkumin ist nicht wasserlöslich und kann daher vom Körper außerhalb der Mahlzeiten nur schwer aufgenommen werden. Kurkumin ist fettlöslich. Das bedeutet, dass Kurkuma und Kurkumin immer zusammen mit Fett eingenommen werden sollten. Am besten nehmen Sie Ihr Kurkuma zu jeder Mahlzeit ein. Da das Kurkumin, einmal resorbiert, nur für eine kurze Zeit in der Blutbahn verbleibt, sollte es wenn möglich mehrmals am Tag verzehrt werden.

Sie nehmen keine drei Mahlzeiten am Tag ein? Dann haben wir einen Tipp für Sie: Nehmen Sie das Kurkuma mit etwas Oliven-, Kokos-, oder Leinöl zu sich. Natürlich geht auch ein Stück Käse oder ein kleiner Joghurt.

Unsere Empfehlung: Premium Curcuma mit hochdosiertem Curcumin und Piperin:

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