Curcuma – so verstärken Sie die Wirkung immens!

Curcuma Wurzel Pulver

Die gelbe Knolle Curcuma hat, dank ihrer positiven Wirkung, in den vergangenen Jahren einen regelrechten Curcuma-Boom ausgelöst. Leider wird der Wirkstoff Curcumin nur in einer sehr geringen Menge vom Körper aufgenommen und verwertet. Möchten Sie ebenfalls von den positiven Eigenschaft der Curcuma-Wurzel profitieren und das Hindernis der der geringen Aufnahmefähigkeit des Körpers umgehen? In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Bioverfügbarkeit von Curcuma verbessert und dadurch der Effekt 20-fach erhöht wird.

Die Geschichte der goldenen Knolle

Curcuma stammt ursprünglich aus Südasien und Indien. Es gehört zur Familie der Ingwergewächse, daher auch die äußere Ähnlichkeit mit der Ingwerknolle. Auf den zweiten Blick sind die Curcumawurzlen deutlich kleiner und haben eine leuchtend orange Farbe. Die Ingwerwurzeln sind größer, breiter und haben eine beige Farbe. In diesem Zusammenhang könnte Sie unser Artikel zum Thema Ingwer und Kurkuma interessieren. Die Curcuma-Wurzel ist jedoch kein neu entdecktes Wundermittel. In der indischen Medizin (Ayurveda) sowie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird das natürliche Wunder Curcuma bereits seit mehr als 5000 Jahren erfolgreich eingesetzt. Als Curcuma schließlich über die Seidenstraße nach Europa gelangte, wurde es jedoch meist nur als Gewürz für Speisen verwendet. Erst seit ca. 50 Jahren beschäftigt man sich auch bei uns mit der positiven Wirkung der goldenen Wurzel. Das im Curcuma enthaltene Extrakt Curcumin ist für die charakteristisch-intensive gelbe Farbe verantwortlich. Curcumin ist der wirkungsvollste Inhaltsstoff der Curcumapflanze und gehört zu den sekundären Pfanzenstoffen der Phenole. 

Auffallend ist, dass westliche Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen und Hautkrankheiten im indischen Raum deutlich seltener vorkommen. Sicherlich ist auch eine andere Lebensweise eine Erklärung dafür, doch die Wirkung von Curcuma spielt zweifellos auch eine bedeutende Rolle. 

Wo ist der Unterschied zwischen Curcuma und Curcumin?

Curcuma ist die Pflanze und der Wurzelstock enthält als Inhaltsstoff das Polyphenol Curcumin sowie ätherische Öle. Vielleicht ist Ihnen das gelbe Pigment Curcumin bereits als Lebensmittel-Farbstoff (E100) bekannt, beispielsweise aus Curry-Mischungen, Senf oder Margarine. Daher stammt auch sein Synonym “indisches Safran”. Es gehört, neben anderen Molekülen, zu den Curcuminoiden und somit den aktiven polyphenolischen Verbindungen aus der gelben Wurzel. 

Wie wirkt Curcuma auf den menschlichen Körper?

Curcuma wirkt sich nachweislich positiv als therapeutische Ergänzung bei vielen Alltagsbeschwerden aus. Durch das Curcumin kann die eigene Gesundheit natürlich verbessert oder wiederhergestellt werden.

Was ist Bioverfügbarkeit?

Mittels der sogenannten Bioverfügbarkeit lässt sich der Anteil eines Wirkstoffes messen, der in gleichbleibender Form in den Kreislauf gelangt. Der Begriff kommt aus der Pharmakologie. Diese Messgröße zeigt an, wie schnell ein Mittel vom Körper resorbiert und am vorgesehenen Wirkort zur Verfügbarkeit steht. 

Nachdem Sie nun so viel positives über die indische Wunderknolle erfahren haben, kommen wir zu der Herausforderung, die Curcuma mit sich bringt: Curcuma hat eine eher schlechte Bioverfügbarkeit. Denn das enthaltene Curcumin ist nicht wasserlöslich und kann daher nur schwer vom Körper aufgenommen werden. Hinzu kommt, dass es einmal resorbiert nur für eine sehr geringe Zeit in der Blutbahn verbleibt. Doch es gibt Tricks, mit denen die Bioverfügbarkeit von Curcuma erheblich gesteigert werden kann.

Was bewirkt Piperin?

Zu diesen Tricks gehört Piperin, ein Extrakt aus schwarzem Pfeffer. Diverse Studien haben ergeben, dass Piperin als sogenannter natürlicher Bioenhancer fungiert und die Bioverfügbarkeit verschiedener Substanzen beachtlich erhöht. Im Fall von Curcuma sogar um 2.000%! Nun fragen Sie sich bestimmt, wie genau schwarzer Pfeffer dies bewirken kann.

Das Piperin blockiert dabei ein Leberenzym, welches die zugeführten Substanzen bereits im Körper abbauen würde, noch bevor sie ihre positive Wirkung entfalten können. Daher ist in Currymischungen immer Pfeffer enthalten, um die Curcuma Wirkung zu verstärken.

Welche Möglichkeiten gibt es, um die Wirksamkeit und Aufnahme im Körper zu verbessern?

Da das Curcumin wie bereits beschrieben nicht wasserlöslich, sondern fettlöslich ist, sollte es mit etwas Fett, eingenommen werden, um die Wirkung von Curcuma zu erhöhen. Fett verbessert dabei die Aufnahme der Wirkstoffe. Dabei können Sie Curcuma entweder zu den Mahlzeiten einnehmen, die in der Regel etwas Fett enthalten, oder einfach zu der Einnahme einen Teelöffel Leinöl oder Kokosöl verzehren. 

Um dem schnellen Abbau des Curcumin im Körper entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Einnahme über den Tag verteilt. Idealerweise 3 Mal am Tag eine Kapsel zu den Hauptmahlzeiten. Wir bei Mount Natural bieten unseren Kunden drei verschiedene Curcuma-Produkte in Kapselform an. Unser Premium Curcuma versorgt Sie mit hochdosiertem Curcumin sowie Piperin, damit eine verbesserte Bioverfügbarkeit gegeben ist und das Curcumin seine gesundheitsfördernden Eigenschaften voll entfalten kann. 

Fazit

In diesem Artikel haben Sie erfahren, welche positiven Effekte Curcuma auf den Körper hat und wie Sie die Aufnahmefähigkeit durch eine gemeinsame Einnahme mit hochwertigen Fetten steigern können. Außerdem haben Sie gelernt, dass die Wirkung des mittels Piperin 20-fach verbessern können. Bevor Sie sich für ein Curcuma-Produkt entscheiden, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel Qualitätsunterschiede bei Nahrungsergänzungsmitteln. So können Sie sicher sein, dass Sie Ihrem Körper ausschließlich Substanzen mit positiven Eigenschaften zuführen. 

Quellen:

https://www.ottonova.de/gesund-leben/fitness-ernaehrung/kurkuma-wirkung

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/kurkuma/kurkuma-wirkung-verstaerken

https://www.kurkuma-wurzel.info/

https://www.kurkuma-superfood.info/